Die zweite englische Woche starteten wir am Dienstag im dichten Schneetreiben mit einem Auswärtsspiel gegen Rosenberg. Nach dem 8:8 im Hinspiel in eigener Halle, wussten wir, dass es ohne Viktor schwer werden würde. Als Hiobsbotschaft hatte sich dann noch am Montag Ralf mit Grippe anstelle seiner Frau ins Bett verabschieden müssen. Kurzfristig konnte noch Sepp Demel einspringen zusätzlich zu Werner Singer, der für Viktor spielen sollte.
Rosenberg hatte zwar im Vorfeld Aufstellungsprobleme angekündigt und musste Nr. 3 Tobias Hufnagel, Nr. 5 Michael König - in der Hinrunde ungeschlagen - ersetzen.
Alois Raab und Markus Schneider als Doppel 2 aufgestellt wehrten sich gut gegen Jürgen Wieczoreck und Markus König, verloren aber den 1. Satz unglücklich mit 16:18. Sie konnten zwar den dritten Satz für sich entscheiden, mussten aber in Summe mit 1:3 klein beigeben. Wolfgang Jedich und Thomas Krapf hielten sich dafür schadlos bei Daniel Dehling und Stefan Flierl. Spannend machten die beiden es nur dadurch, dass sie etwas unnötig den 4. Satz mit 12:10 verloren, um dann aber im 5. Satz mit 11:4 dann deutlich zu gewinnen.
Werner Singer und Josef Demel hatten gegen die alten Füchse Manfred Vogel und Gerhard Steingräber nicht die Mittel um sich durchzusetzen. Die 0:3 Niederlage geht in Ordnung.
1:2 nach den Doppeln - im Hinspiel hieß es da noch 2:1 - aber noch war nichts verloren.
Alois Raab bekam es gleich mit der Nr. 1 Jürgen Wieczoreck zu tun. Der in der Rückrunde nicht gerade erfolgsverwöhnte Alois bot in den ersten beiden Sätzen dem starken Jürgen Paroli (11:13; 14:12), aber dann setzte sich Jürgen entscheidend durch und gewann verdient mit 3:1 (11:3; 11:7).
Bei Wolfgang Jedich war gegenüber Freitag eine deutliche Leistungssteigerung zu erkennen. Mit seinem Aufschlagsspiel konnte er sich nach verlorenem ersten Satz (7:11) in den drei weiteren Sätzen durchsetzen (7;7;8).
Markus Schneider spielte gut gegen Daniel Dehling, aber dessen lange Noppen trieben Markus dann doch zur Verzweiflung - Resüme 0:3 (9;8;6). Thomas Krapf konnte an seine gute Leistung im Doppel nicht anknüpfen. Überraschend musste er gegen Stefan Flierl eine sehr knappe und unglückliche 3:1 Niederlage einstecken. Die digitalen Top Spin kamen zu wenig und Thomas bekam keine Ruhe in sein Spiel trotz - oder vielleicht gerade wegen - Energy XL -
Manfred Vogel spielte gegen Josef Demel groß auf, so dass es für Sepp keinen Blumentopf zu gewinnen gab - schnell vergessen, vor allem den dritten Satz (1:11). Werner Singer spielte dann aber mit Gerhard Steingräber ebenso Katz und Maus und im hinteren Paarkreuz ging das Duell der Ersatzspieler 1:1 aus.
6:3 für Rosenberg nach dem ersten Durchgang - das so nun weniger gut aus.
Wolfgang Jedich hatte es auf dem Schläger einen Sieg gegen Jürgen Wieczoreck einzufahren. Jürgen kam mit Wolfgangs Aufschlägen zunächst überhaupt nicht zurecht, verlor den ersten Satz deutlich. Dann machte Wolfgang allerdings im zweiten Satz den Sack nicht zu und verlor 10:12. Satz 3 - für Jürgen - und 4 - für Wolfgang - verliefen dann wieder sehr knapp. Im fünften dann ein miserabler Start für Wolfgang und eine deutliche 2:11 Klatsche. Alois Raab hatte ebenso gute Chancen gegen Markus König, spielte teilweise ein sehr gutes Konterspiel, trieb Markus oft genug vom Tisch und hatte dann im vierten Satz sehr viel Pech beim 10:12 bei 2:1 Satzführung. Im umkämpften fünften Satz setzte sich dann Markus mit 11:7 durch.
Angenervt durch die Niederlage gegen Stefan Flierl ging Thomas Krapf gegen Daniel Dehling ins Spiel. In einem spannenden Fight behielt diesmal Tommy die Nerven und das gegen Daniels lange Noppen. Gepaart mit dem Quäntchen Glück gelang Tommy ein eher unerwarteter sehr knapper 3:1 Erfolg (9; -8;8;14). Markus Schneider wusste, dass es knapp werden würde gegen "Steffi" Flierl. Den ersten Satz konnte er knapp mit 11:8 für sich entscheiden. Es entwickelte sich ein sehenswertes Spiel mit schönen Konterduellen. Leider zu oft mit dem besseren Ende für Steffi. So hieß es dann 1:3 und leider auch 4:9.
Gut gewehrt, aber doch verloren. Am Samstag geht es dann ohne Ralf und Alois gegen DJK. Es wird nicht einfacher ...

