Wir hatten uns auf einen schweren Brocken eingestellt gegen Schmidmühlen. Unliebsame Erinnerung in der Vergangenheit, war das 8:8 Unentschieden in Schmidmühlen, das uns letzte Saison den Aufstieg gekostet hatte.
Nachdem Schmidmühlen sensationell gegen Schnaittenbach einen Punkt holte, waren wir natürlich gewarnt. Wir waren wirklich etwas unsicher, nachdem unser Spitzenspieler Michael Weiß immer noch leicht verletzt war und Wolfgang Jedich aus privaten Gründen fehlte. Wir waren deshalb sehr erleichtert, daß auch Schmidmühlen nicht in bester Besetzung antreten konnte. Es fehlten Meyer Alfons und Kolb.
In den Doppeln spielten Weiß/Raab gegen Mäckl/Döberl. Unsere Gegner wehrten sich heftig aber letztlich erfolglos. Sieg in drei Sätzen. Kiener/Zielbauer gegen Meier P./- Deak war das parallel laufende Doppel. Unsere Paarung ist nicht eingespielt und verlor in drei engen Sätzen. Deiler/Schneider hatten dagegen keine Mühe die Kombi Schaller/Rauch in drei Sätzen zu schlagen.
Im vorderen Paarkreuz traf Michael auf Deak. Michael merkte man seine Verletzung noch sehr an. Nichts desto trotz gewann Michael nie gefährdet in vier Sätzen. Johannes spielte stark gegen Meier P. Meier hatte eigentlich keine Chance und Johannes gewann in drei Sätzen. Kiener gewann unspektakulär gegen Döberl und hatte seinen Gegner immer im Griff. Zielbauer war sehr nervös gegen seinen Angstgegner Mäckl. Obwohl technisch und spielerisch eine Klasse besser verlor er gegen sich selbst und seinen Gegner in vier Sätzen. Deiler entledigte sich seiner Aufgabe gegen Rauch eindeutig in vier Sätzen. Markus Schneider bekam zu spüren, daß in der ersten Kreisliga ein anderer Wind weht und ehe er sich versah hatte er in drei Sätzen gegen Schaller verloren.
Im Spitzeneinzel mußte Michael gegen Meier P. ran und Meier P. spielte klug in dem Wissen, daß Michael sich nicht richtig bewegen konnte. Es war nichts drin für Michael. Trotzdem herzlichen Dank dafür trotz Verletzung angetreten zu sein! Johannes brauchte nicht sein bestes Tischtennis um Deak niederzuhalten. Der Sieg in vier Sätzen war verdient. Kiener hatte weniger Probleme mit dem komischen Spiel von Mäckl. Jürgen setzte sich klar in drei Sätzen durch ohne glänzen zu müssen. Zielbauer konnte sich nunmehr für sein vorangegangenes schlechtes Spiel revanchieren. Dies gelang eindrucksvoll gegen Döberl. Mit tüchtig Wut im Bauch und endlich befreiter spielend gewann er deutlich in drei Sätzen.
Ein weiterer Sieg mit 9:4 war unter Dach und Fach.

