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SV Schmidmühlen (24.11.02)


Hühnchen-Rupfen war angesagt. Nach dem 8:8 im Verbandsspiel war Wiedergutmachung angesagt. JJW machten sich dazu am Sonntag früh morgens auf dem Weg. Johannes war aus dem Bett gefallen und rechtzeitig aufgestanden, auch wenn er noch das eine oder andere Engelchen hörte. Jürgen klingelte aus Schwandorf an um auch sicher zu stellen, dass wir tatsächlich los kommen. Wolfgang fand auch die Hausnummer 21 in der Humboldtstraße, war ganz einfach - links, rechts, links, rechts, geradeaus, links, rechts, rechts, links, rechts, rechts, rechts und schon da.

Pünktlich um 09:45 waren wir aus Amberg und Schwarzenfeld da, Jürgen mit seinem getunten TDI natürlich schneller, damit er noch schnell ein Rendezvous mit Hr. Becks machen konnte. Prost.

Die Schmidmühlener traten natürlich in Bestbesetzung mit Fritz Kolb, Alfons und Peter Meyer an und waren ebenfalls heiß auf den Kampf. Nachdem sie pragmatisch das Problem gelöst haben, dass kein Schlüssel für den Raum da war, in dem die TT-Tische standen - sie haben ihn einfach aufgebrochen - stand dem Warmspielen nichts mehr entgegen. Jürgen machte bei Herrn Becks noch schnell einen zweiten Besuch und schon stimmte die Betriebsspannung.

Ein furioser Start war nach soviel konzentrierter Vorbereitung nicht mehr zu verhindern. Jürgen fegte Peter Meyer mit 3:0 von der Platte. Wesentlich härter tat sich Wolfgang. Mit seinem typischen Aufschlagspiel brachte er Alfons Meyer zum Verzweifeln und hatte nach fünf spannenden Sätzen äußerst knapp die Nase vorn. Im dritten Spiel lief dann Johannes zur Topform auf und kämpfte in einem teilweise hochklassigen Spiel mit Super-Ballwechseln Fritz Kolb nieder.

3:0 für uns - das waren 2 Siege mehr als eigentlich kalkuliert. Was sollte da schon schief gehen? Die Frage wurde schon im nächsten 3er Durchgang beantwortet: Alles!!! Jürgen hatte gegen Alfons einen rabenschwarzen Tag und Herr Becks konnte da auch nicht mehr helfen. Alfons' Aufschläge kamen zu gut und schon stand es nur noch 3:1. Es kam noch schlimmer. Johannes war platt wie 'ne Flunder nach dem anstrengenden Spiel gegen Fritz und konnte Peter Meyer nur in einem Satz Paroli bieten. Peter's lange Noppen auf der Rückhand verursachten viele leichte Fehler bei Johannes und das mit der Beinarbeit war in diesem Spiel nichts für das gestresste Engelchen. Wolfgang's Niederlage gegen Fritz Kolb war eigentlich eingeplant. Aber er wehrte sich erbittert und hatte Fritz eigentlich schon auf der Schaufel. Für Wolfgang ungewöhnlich lange Ballwechsel und teilweise auch sehenswerten konnten aber letztendlich nicht verhindern, dass er im fünften Satz mit 11:8 den Kürzeren zog.

3:3 nach dem zweiten Durchgang - alles wieder offen. Herr Becks zuckte nur mit den Schultern und Johannes wedelte schwach mit dem Handtuch. Aber Teamgeist war angesagt und Jürgen nahm sich erst einmal eine Zigarettenpause, nachdem er anstrengende 5 Sätze zählen musste. Ein paar aufmunternde Worte an Johannes und schon war Kampf gegen Alfons Meyer angesagt. Alles lief zunächst nach Plan mit 11:4 und 11:9 sah alles nach einem glatten 3:0 für unser Engelchen aus. Aber, aber die Kondition schlug wieder zu und mit 11:13 und 2:11 war wohl nun endgültig Feierabend. Jürgen kam von seiner Zigarettenpause zurück und brachte frischen Wind mit in die Halle. Und die hat Johannes anscheinend beflügelt - ist halt ein Engelchen. Mit 11:6 ließ er Alfons keine Chance.

Inzwischen hatte Jürgen das Spiel gegen Fritz Kolb aufgenommen, voll konzentriert. Fritz war allerdings nach seinen beiden 5-Satz-Spielen wohl konditionell etwas angeschlagen. Jürgen hatte die Angriffe mit seinen langen Noppen klar im Griff und konnte seinerseits gefährliche Konterangriffe platzieren und gewann verdient klar mit 3:0.

Hart erkämpft, aber verdient hieß es dann 5:3 und nach einer ausführlichen Besprechung im Schmidmühlener Sportheim ging es dann gut gelaunt nach Hause. Das Endspiel kann kommen !!!


 

 

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2007-03-05 20:31:58  |  sgs-amberg-tischtennis.de  |  Alle Rechte vorbehalten.  |  Impressum  |  Druckversion