Nach vier Niederlagen in Folge mussten wir uns allmählich was einfallen lassen, bevor so etwas wie ein Abstiegsgespenst sich bei uns einnistet.
Wie schon im Hinspiel klärte sich erst in fast letzter Minute, ob wir komplett gegen den SV Hahnbach antreten konnten. Aber Viktor Schober schaffte es wiederum und erhielt noch mit seinem neuen Schläger von Ralf Deiler, unserem aus der Karibik gut erholten Neu-Fünfziger - herzlichen Glückwunsch von uns allen - eine Spezialtrainingseinheit. Und das 1 Stunde vor Spielbeginn. Unsere Gäste aus Hahnbach mussten wiederum auf Fabian Plach verzichten, dem wir an dieser Stelle alles Gute wünschen und dass er bald wieder fit wird. Für Fabian trat wiederum Martin Hirmer an und diesmal war Jürgen Wagner mit dabei.
Unser Doppel 1 Viktor Schober und Thomas Krapf hatten gegen Tobias Moser und Martin Hirmer mehr Mühe als Ihnen lieb war. Es fehlte die Sicherheit. Viktor fehlte ab und zu noch das richtige Gefühl mit dem neuen Schläger und Tommy selbiges beim Top Spin. Da jedoch Tobias und Martin ihre Punkte nur als Konsequenz der Fehler von Viktor und Tommy erzielten und nicht durch eigene Spielstärke, geht der knappe 5-Satz Erfolg in Ordnung.
Ralf Deiler und Alois Raab spielten zum ersten Mal zusammen und das sah eigentlich gut aus. Nur trafen sie auf Josef und Simon Bauer, dass schon im Hinspiel bewiesen hat, dass sie sehr stark sind - die Bilanz spricht da eine eindeutige Sprache (9:3). Letztendlich mussten Ralf und Alois sich dann mit 9:11, 12;14 und 7:11 geschlagen geben. Dennoch haben wir mir Ralf und Alois ein starkes Doppel 2, wenn sie so weiter machen. Wolfgang Jedich und Markus Schneider hatten sich nach dem starken Debüt in Rosenberg gegen Jürgen Wagner und Dirk Jagusch einiges vorgenommen. Sie waren ebenfalls gewarnt von der sehr guten Doppelbilanz von Jürgen und Dirk (7:3).
Wolfgang und Markus lagen schon 2:0 in Führung und knüpften da an, wo sie in Rosenberg aufgehört hatten. Wolfgang bereitete vor und Markus schloss erfolgreich ab. Dann riss der Faden - Aussetzer im 3. Satz 2:11 und als dann noch der 4. Satz mit 9:11 etwas unglücklich verloren ging, wurde es richtig eng. Aber im 5. Satz spielten Wolfgang und Markus wieder groß auf und führten 8:3. Zwei leichtsinnig vergebene Punkt - nur noch 8:5 - Time out! Beratung, wie Markus nun die Aufschläge annehmen sollte. Neue Konzentration. Pech. Markus musste gar nicht rückschlagen, sondern Wolfgang auf. - Na ja , es ging mit 11:7 gut aus, also hatte das Time Out doch genutzt.
2.1 führten wir - im Hinspiel stand es 3:0 für uns.
Ralf Deiler hatte diesmal mehr Mühe mit Josef Bauer als im Hinspiel, wo Sepp mit Ralfs Noppen so überhaupt nicht zurecht kam. Sepp gewann dann auch mal gleich mit 11:4 den ersten Satz. Aber Ralf schüttelte sich nur mal kurz - bitte nicht wörtlich nehmen - und setzte sich dann wieder klar in den nächsten drei Sätzen durch. Viktor Schober revanchierte sich für die knappe 0:3 Niederlage im Hinspiel gegen Tobias Moser. Schon am Ende des Doppels deutete sich an, dass Viktor mit dem neuen Schläger eine gute Wahl getroffen hat. Präzise, platziert und mit der richtigen Härte kamen die Konterbälle oder Returns, so dass das 3:0 voll in Ordnung ging.
Wolfgang Jedich ließ gegen Jürgen Wagner nur im ersten Satz etwas anbrennen - zu unkonzentriert. Aber die folgenden drei Sätze gehörten dann dem Aufschlagmonster. Bereits im Hinspiel sehenswert: Das Duell zwischen Alois Raab und Simon Bauer. Wiederum ein tolles, spannendes Match. Nach Anfangsproblemen (3:11) gewann Alois Satz 2 und 3 mit 11:7, musste dann aber den vierten in der Verlängerung 10:12 abgeben. Im fünften Satz führte Alois bereits mit 10:7. Aber diesmal drehte Simon den Spieß um und gewann ebenfalls 10:12. Alois frustriert und in der Rückserie noch ohne Erfolgserlebnis trotz gutem Spiel.
Thomas Krapf führte gegen den bereits im Doppel stark aufspielenden Martin Hirmer mit 2:0. Im drittten Satz war die Digital-TopSpin-Quote leicht unter 50% - 12:14. Es war nur ein Ausrutscher - mit voller Dextro Energen Dröhnung gewann Tommy den vierten locker mit 11:5.
Markus Schneider hatte bereits im Doppel mit Dirk Jagusch Bekanntschaft gemacht und wusste, dass er Dirk nicht zum Ziehen kommen lassen durfte, sondern selbst Akzente setzen musste. Dies gelang ihm auch in Satz 1 und 3 sehr gut (11:4; 11;5). Leider ging Satz 2 sehr knapp daneben - 12:14 - und auch im Satz 4 war nicht die nötige Sicherheit da - 8:11. Ein schwacher Start im fünften Satz 1:4 und Markus machte das richtige: Time Out! Nachdem Markus sich selbst wieder gesammelt hatte, konnte er den Satz noch umbiegen und knapp mit 11:9 für sich entscheiden.
Wie im Hinspiel führten wir mit 7:2 - das sah doch sehr gut aus - von Krise keine Spur.
Tobias Moser hatte mit unserem Ralf Deiler noch ein Hühnchen zu rupfen. Ließ er sich im Hinspiel noch von den Noppen foppen, hatte er diesmal kein Geburtstagsgeschenk dabei. Ralf behielt nur im dritten Satz die Oberhand, konnte sich aber den harten Schüssen nicht erwehren - 1:3.
Viktor Schober kam im zweiten Einzel gegen Josef Bauer immer besser mit seinem Schläger zurecht. Ein sehenswertes Spiel bei dem Viktor sicher anzog und sichere Schussbälle setze. Sepp wiederum brachte sehr viel auch aus der Distanz zurück - sehenswert für die Zuschauer. Aber Viktor war einfach besser - ein knappes aber gerechtes 3:0.
Wolfgang Jedich und Simon Bauer lieferten sich ein ungleiches Duell. Simon haderte - da ist er ja nicht der Einzige - mit Wolfgangs Aufschlägen. Wolfgang haderte mit sich selbst - entweder ein Bierchen zuviel oder ein Dextro Energen zu wenig. Das Spiel lebte dann eigentlich mehr von den Kommentaren beider zwischen den Ballwechseln als von diesen selbst. Irgendwie führte Wolfgang dann im fünften Satz 8:3, versemmelte dann zwei Punkte und nahm Time Out. Das half aber auch nicht so viel und es wurde noch so richtig knapp. Aber der Oldie wollte es doch noch wissen, biss sich fest und gewann glücklich in der Verlängerung 12:10.
Pech für Alois' Statistik - er hatte bereits deutlich Jürgen Wagner geschlagen, der Null Chance hatte. Aber der Sieg sollte Alois Selbstvertrauen stärken.
9:3 für uns - unerwartet deutlich - wie im Hinspiel. Da freuen wir uns doch schon auf den TV Amberg, der sein Heimrecht abtreten musste und wieder zu uns kommt, da wir leider keinen Ausweichtermin finden konnten.

