Ohne Markus Schneider, aber dafür mit einem bestens aufgelegten Werner Singer starteten wir gegen Freihung in ansonsten unveränderter Aufstellung. Freihung musste weiterhin auf den Dauerverletzten Manni Merker verzichten, dem wir von Amberg aus beste Genesung wünschen. Weiterhin rückte Ludwig Gabler von Rang 5 auf 2 vor. Walter Apfelbacher startete nun auf Rang 3. Statt Thomas Köhler spielte nun Christian Lautenschlager an Rang 6.
Nach den drei Doppeln stand es so wie im Hinspiel: 2.1 für uns. Ralf Deiler und Wolfgang Jedich verloren ebenso gegen Ludwig Gabler und Walter Apfelbacher wie vor drei Monaten Ralf und Markus Schneider (0:3). Viktor Schober und Thomas Krapf lieferten sich ein ebenso packendes 5 Satz Match gegen Roland Roth und Rainer Krapf wie im Hinspiel und wieder hatten Viktor und Thomas das Glück auf ihrer Seite. Alois Raab und Werner Singer fuhren in ihrem zweiten Doppel ihren ersten Sieg ein. Der Sieg gegen Werner Apfelbacher und Christian Lautenschlager war spielerisch deutlicher als es die knappen Satzergebnisse zeigen (3:1).
Ralf Deiler musste sich gewaltig anstrengen um sich gegen den klug spielenden Ludwig Gabler durchzusetzen. Der hatte gegen Ralf's Noppen weniger Probleme als erhofft, musste sich dann aber knapp im vierten Satz mit 10:12 geschlagen geben. Viktor Schober hatte im Hinspiel gegen Roland Roth noch eine äußerst knappe 5-Satz-Niederlage einstecken müssen. Diesmal geriet er komplett unter die Räder. Roland spielte sehr überlegt und Viktor konnte nicht wie gewohnt sein druckvolles Konterspiel aufziehen und zog mit 0:3 deutlich den Kürzeren.
Wolfgang Jedich zeigte sich gut erholt nach der Winterpause. Gegen Werner Apfelbacher legte er nur im vierten Satz eine Verschnaufpause ein und entnervte Werner ein ums andere Mal mit seinen Aufschlägen (3:1). Alois Raab musste gegen den von 1 auf 3 rückgestuften Walter Apfelbacher ran. Er mühte sich redlich, aber Walter konnte sein Material (Anti Top) erfolgreich einsetzen und narrte Alois das eine und andere Mal. Nur im vierten Satz war Alois erfolgreich, so dass das 1:3 nicht zu vermeiden war.
Thomas Krapf bekam es mit dem Youngster Christian Lautenschläger zu tun und hatte mehr Probleme als ihm lieb war, zu viele. Ehe er sich versah war der erste Satz mit 4:11 weg. Mühsam gwann Thomas den zweiten mit 12:10, verlor zur eigenen Überraschung wieder den dritten. Im vierten drehte Digital-Tommy voll auf und glaubte nach dem 11:1, dass nun alles klar sei - Kloßbrühe. Christian kam noch mal ins Spiel zurück und verunsicherte Tommy so, dass es im fünften dann irgendwie nach einem spielerisch schwachen Spiel 11:9 für Christian stand. Werner Singer ließ das alles unbeeindruckt. Gegen Rainer Krapf spielte er souverän auf, ließ sich auch durch einen verlorenen dritten Satz nicht aus der Ruhe bringen und gewann absolut verdient mit 3:1, da Rainer weder im Schupfballwechsel noch im Angriffsspiel etwas gegen Werner's Bälle ausrichten konnte.
Damit führten wir nur knapp mit 5:4 und nicht wie im Hinspiel mit 6:3. Es blieb spannend und sollte nicht so einfach werden wie in Freihung.
Als dann noch Ralf Deiler gegen den wiederum blendend aufgelegten Roland Roth im fünften Satz mit 8:11 die Segel streichen musste, war unsere Führung futsch. Davon ließ sich Viktor Schober nicht irritieren. Knapp, aber spielerisch nicht so überzeugend wie zuletzt in der Hinrunde, behielt er gegen Ludwig Gabler in vier Sätzen Oberwasser und nach dem 14:12 führten wir wieder mit 6:5. Für Ludwig war dies gleich die zweite Niederlage im ersten Spiel an Rang 2.
Wolfgang Jedich hatte noch unangenehme Erfahrungen an Walter Apfelbacher und sein Anti Top. Walter hatte dann trotz Anti allerdings mehr Probleme mit dem Aufschlag von Wolfgang als ihm lieb war und lamentierte über zwei hergeschenkte Sätze. Als dann Wolfgang noch Extra Energie XL aus einer Wunderpackung von Werner zu sich nahm, war er nicht mehr zu bremsen und versenkte Walter im dritten Satz mit 11:4. Alois Raab hatte wohl noch die 0:3 Niederlage gegen Werner Apfelbacher aus der Hinrunde im Kopf und wollte so recht an einen Sieg nicht glauben. Den ersten Satz konnte Alois mit 12:10 noch knapp für sich entscheiden, aber dann die nächsten drei Sätze trotz großem Kampf abgeben. Dennoch war dies eine deutliche Steigerung von Alois gegenüber der Hinrunde - die nächste Saison kommt bestimmt.
7:6 - wie hatte nun Tommy Krapf seine unerwartete Niederlage verkraftet? 8:11 im ersten Satz gegen Rainer Krapf verhießen nichts Gutes. Parallel spielte Werner Singer bereits gegen Christian Lautenschlager und zeigte diesem beim 11:4 gleich Mal die Grenzen. Ob nun Tommy dank Einwurf kleiner Traubenzucker soviel besser oder Rainer wegen der Niederlage seines Vereinskameraden Christian soviel nervöser wurde, bleibt wohl ein Geheimnis. Aber Tommy drehte die Kiste gleich im zweiten Satz um, Werner blieb souverän und so wurde fast gleichzeitig im hinteren Paarkreuz unser erster Rückrundensieg klar gemacht: Tommy hielt Rainer mit 3:1 im Schach und Werner hatte beim 3:0 keine Probleme.
Am Ende also ein knapper, aber verdienter 9:6 Erfolg. Wir stehen weiter an vierter Stelle, nachdem Hahnbach ebenfalls mit 9:6 gegen Rosenberg erfolgreich war. Die nächste Woche ist dann der Hammer der Rückrunde: Am Donnerstag gegen Kümmersbruck, die sehr überraschend in stärkster Aufstellung gegen TV mit 5:9 den Kürzeren zogen, und am Freitag gegen Luitpoldhütte, die gegen Vilseck mit 9:1 nichts haben anbrennen lassen.

